Die Top 6 Wirkstoffe zur natürlichen Unterstützung Ihrer Haare

30.04.2018 21:00

Die Top 6 Wirkstoffe zur natürlichen Unterstützung Ihrer Haare

Schönes, volles und gesund glänzendes Haar ist der Traum aller Menschen. Wir sehen eine üppige, gepflegte Mähne als Schönheitsattribut. Doch leider haben nur die wenigsten Menschen „gute Gene“. 80% der Männer und 38% der Frauen leiden unter Haarausfall und die meisten müssen sich mit permanenten „Bad-Hair-Days“ arrangieren.

Es gibt verschiedene Ursachen für einen spärlichen Haarwuchs:

  • Genetische Disposition
  • Altersbedingter Haarausfall (hormonell bedingt)
  • Falsche Pflege
  • Ungenügende Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen
  • Krankheiten
  • Medikamente
  • Etc.

Doch muss dieser Zustand einfach so hingenommen werden?

Wissenschaftliche Studien belegen, dass mit der Einnahme eines hochwertigen Nahrungsergänzungsmittels, welches ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe enthält, diesem Zustand entgegengewirkt werden kann. Wer den, sich permanent verschlechternden, Zustand seines Haupthaares nicht akzeptieren möchte, kann auf die „Top 6 Wirkstoffe zur natürlichen Unterstützung der Haare“ zurückgreifen. Qualitativ hochwertige Nahrungsergänzungsmittel, mit einem hohen Anteil an Vitaminen, können den Haarwuchs auf natürliche Weise anregen und so für volleres, dichteres Haar sorgen.

Nahrungsergänzungsmittel & Vitamine bei Haarproblemen?

Die Top 6 Wirkstoffe im Detail

1. Biotin

Biotin, auch als Vitamin B7 oder Vitamin H bekannt, ist ein wasserlösliches Vitamin, welches eine wichtige Rolle im menschlichen Stoffwechsel spielt. Im Zellkern sorgt das Vitamin für die epigenetische Regulation der Genfunktion. Biotin ist in vielen Lebensmitteln enthalten.

Biotin-Gehalt in 100 g des Lebensmittels:

  • Trockenhefe: 200 ug
  • Rinderleber: 103 ug
  • Eigelb: 50 ug
  • Soja: 30 ug
  • Haferflocken: 20 ug
  • Walnüsse: 19 ug
  • Champignons: 12 ug
  • Reis (ungeschält): 12 ug
  • Weizenmehl (Vollkorn): 8 ug
  • Fisch: 7 ug
  • Spinat: 6 ug
  • Fleisch (Rind und Schwein): 5 ug
  • Bananen: 5 ug
  • Milch (Kuh): 3 ug
  • Äpfel: 1 ug

Doch reicht die Konzentration des Vitamins für einen sichtbaren Erfolg meistens nicht aus, da der Bedarf eines Menschen meist höher liegt, als er über die Nahrung aufnimmt.

Täglicher Bedarf an Biotin – Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung:

  • Gesunde Erwachsene: 30-60 ug
  • Schwangerschaft und Stillzeit: 30-60 ugSäuglinge: 5-10 ug

Um ein effektives Ergebnis zu erzielen, kann eine zusätzliche Gabe von Biotin in Form eines Nahrungsergänzungsmittels sinnvoll sein.

Wie macht sich ein Biotin-Mangel bemerkbar?

Eine Unterversorgung mit diesem wichtigen B-Vitamin kann zu Haarausfall führen. Aber auch Haut und Nägel werden trocken, rissig und brüchig.

Wobei kann Biotin helfen – laut Health-Claim-Verordnung?

  • Biotin trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei
  • Biotin trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei
  • Biotin trägt zu einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen bei
  • Biotin trägt zur normalen psychischen Funktion bei
  • Biotin trägt zur Erhaltung normaler Haare bei
  • Biotin trägt zur Erhaltung normaler Schleimhäute bei
  • Biotin trägt zur Erhaltung normaler Haut bei

Zur Therapie von Haarausfall und brüchigen Nägeln wird Biotin meist mit einer Dosierung von 2,5 bis 5 mg pro Tag angesetzt.

2. Hirseextrakt

Hirseextrakt wird aus der Hülle und dem Kern von Hirse gewonnen.

Der Extrakt enthält in hoher Konzentration Mineralstoffe und Spurenelemente, die für den Haaraufbau und die Gesundheit allgemein sehr wichtig sind:

Silizium:

Silizium ist an Stoffwechselprozessen im Körper essentiell beteiligt. In seiner organischen Form ist es als Kieselsäure bekannt und Bestandteil von Keratin, dem Hauptbestandteil von Haaren. Untersuchungen ergaben, dass oral aufgenommenes Silizium eine positive Wirkung auf die Haardicke, Haut, Nägel und Knochen ausüben kann.

Eisen:

Hirse enthält mit ca. 7mg Eisen pro 100g Hirse einen hohen Anteil dieses wichtigen Spurenelements, welches für den Sauerstofftransport in die Körperzellen verantwortlich ist. Dieses Powerelement sorgt für eine normale Zellteilung und eine gute Durchblutung, was sich förderlich auf den Haarwuchs auswirken kann.

Magnesium:

Magnesium ist wichtig, um alle Körperfunktionen aufrecht zu erhalten. Der Mineralstoff dient unter anderem auch dazu, die Durchblutung zu fördern, Entzündungen zu vermeiden und Stress abzubauen. All dies sind wichtige Faktoren, die für einen gesunden Haarwuchs relevant sein können.

3. N Acetyl L Cystein (NAC)

Acetylcystein stammt von der natürlichen Aminosäure Cystein ab. L Cystein wird wegen seiner Schleim lösenden Wirkung schon seit vielen Jahren bei Erkrankungen des Bronchialtraktes eingesetzt. Auch einer Vergiftung durch Paracetamol kann mit Acatyl L Cystein positiv entgegengewirkt werden. Wegen seiner entzündungshemmenden Eigenschaften und der Fähigkeit, freie Radikale zu binden, kann N Acetyl L Cystein auch positive Wirkungen auf einen gesunden Haarwuchs ausüben. Viele wissenschaftliche Studien belegen die sehr gute Wirksamkeit von N Acetyl L Cystein auf die menschliche Gesundheit.

4. Selen

Das chemische Element Selen wurde im frühen 18. Jahrhundert von dem schwedischen Chemiker und Mediziner Jöns Jakob Berzelius in den Überresten einer Schwefelsäureanlage entdeckt. Er benannte es nach der griechischen Mondgöttin Selene. Genau wie diese in den unterschiedlichsten Erscheinungsformen auftreten kann, ist auch Selen Temperatur abhängig in seiner Modifikation variabel. Die häufigste Form ist dabei eine graue, metallisch erscheinende Masse, die allerdings je nach Temperatur glasartig, flüssig oder kristallin werden kann.

Der Gehalt des Spurenelements im menschlichen Organismus beträgt ca. 10-15 mg. Selen wird größtenteils im Blut, Gehirn, Herz, den Nieren und der Leber eingelagert und bildet zusammen mit den Vitaminen A, C und E eine perfekte Basis, um schädliche Stoffwechselprodukte zu eliminieren. Dies ist die beste Voraussetzung für gesunde Haare.

Vorkommen:

  • Natürliche Quellen sind Seleniden, Selenmineralien und selenartige Säuren
  • Knoblauch
  • Paranüsse
  • Kokosnüsse
  • Erdnüsse
  • Innereien
  • Eigelb
  • Fische
  • Krustentiere
  • Linsen
  • Sojabohnen
  • Spargel
  • Vollkorngetreide (von selenreichen Ackerböden)
  • Beim Röstvorgang von Gold, Kupfer, Eisen, Zink oder Blei sammelt sich Selen als Oxid in den Rückständen.

In Europa liegt größtenteils ein Mangel an Selen vor, da die Ackerböden eher selenarm sind.

Täglicher Bedarf an Selen – Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung:

  • Bis zum 3. Lebensmonat: 5-15 ug
  • 4-12 Monate: 7-30 ug
  • 1-3 Jahre: 10-40 ug
  • 4-6 Jahre: 15-45 ug
  • 7-9 Jahre: 20-50 ug
  • 10-14 Jahre: 25-60 ug
  • ab 15 Jahren: 30-70 ug

Männer haben einen etwas höheren Bedarf an Selen, da sich das Spurenelement in Hoden und Harnleitern konzentriert und dementsprechend auch ausgeschieden wird. Aus diesem Grund werden für Männer in Studien häufig 200 ug und mehr als tägliche Gabe verordnet.

Die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA gibt als sichere Höchstdosierung einen Wert von 300 ug/Tag an.

Wie macht sich ein Selen-Mangel bemerkbar?

Ein Defizit an diesem wichtigen Spurenelement kann schwerwiegende Folgen haben und die Entstehung diverser Krankheiten begünstigen:

  • Herzleiden
  • Störung der Muskelfunktion
  • Osteoarthropathie-Arten
  • Bluthochdruck
  • Krebs
  • Lebererkrankungen
  • Arthritis
  • Grauer Star
  • Fehlgeburten
  • Fruchtbarkeitsstörungen beim Mann
  • Wachstumsbeeinträchtigungen
  • Schuppige Haut
  • Veränderungen der Nägel

Mehrere wissenschaftliche Studien belegen die Notwendigkeit einer ausreichenden Versorgung mit dem wichtigen Spurenelement Selen. Um einem Selen-Mangel vorzubeugen, kann die zusätzliche Einnahme in Form eines hochwertigen Nahrungsergänzungsmittels sinnvoll sein.

Wirkung von Selen:

Selen ist ein Bestandteil wichtiger Enzyme und kann besonders mit den Vitaminen A, C und E wirkungsvoll gegen Stoffwechselprodukte agieren.

  • Kann das Immunsystem unterstützen
  • Schützt vor freien Radikalen
  • Schutz vor Schwermetallen
  • Sorgt für die Bildung von Schilddrüsenhormonen
  • Sorgt für gesunde Spermatozoen
  • Kann prophylaktisch vor Krebs schützen
  • Kann Therapie begleitend bei Krebs eingesetzt werden

Nebenwirkungen:

Bei einer täglichen Dosis von höchstens 300 ug sind laut EFSA keine Nebenwirkungen zu befürchten. Eine deutlich höhere Gabe als 800 ug/Tag kann zu toxischen Reaktionen führen:

  • Depressionen
  • Haarausfall
  • Entzündungen der haut
  • Brüchige Fingernägel
  • Mundgeruch

Eine zusätzliche Einnahme von Selen in Form eines qualitativ hochwertigen Nahrungsergänzungsmittels kann in Selen armen Gebieten sinnvoll sein, um einem Mangel und daraus resultierenden teils gravierenden Schäden vorzubeugen. Die Kombination mit Vitaminen kann synergistisch wirken. All diese positiven Eigenschaften von Selen können sich günstig auf einen gesunden Haarwuchs auswirken.

5. Zink

Zink ist ein wichtiges Spurenelement, das an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt ist und täglich zugeführt werden muss. Das Spurenelement Zink kommt nach Eisen am zweithäufigsten im menschlichen Körper vor und spielt zum Beispiel eine Hauptrolle für ein intaktes Immunsystem. Das Aufgabengebiet von Zink ist äußerst vielfältig und ein Mangel an diesem Powerstoff kann zu ernsthaften Erkrankungen führen. Das Spurenelement wird von vielen Enzymen benötigt, um die Bildung von Hormonen zu forcieren, die Wundheilung zu beschleunigen, die Libido zu fördern und Haarausfall entgegenzuwirken. Sportler sowie schwangere und stillende Frauen haben einen erhöhten Zink-Bedarf.

Vorkommen:

  • Rotes Fleisch
  • Meeresfrüchte (Austern)
  • Milchprodukte
  • Hülsenfrüchte
  • Nüsse
  • Vollkornprodukte

Zink, das in tierischen Lebensmitteln enthalten ist, kann vom menschlichen Organismus effektiver absorbiert werden. Das in Pflanzen enthaltene Phytat verhindert eine optimale Nutzung des Spurenelements.

Täglicher Bedarf an Zink:

  • Frauen: ca. 7 mg/Tag
  • Männer: ca. 9-10 mg/Tag

Auch bei einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung und bei einem erhöhten Bedarf kann es manchmal zu einem Defizit von Zink kommen. In diesem Fall kann die zusätzliche Einnahme eines hochwertigen Nahrungsergänzungsmittels einem Zinkmangel vorbeugen beziehungsweise diesen beheben.

Wie macht sich ein Zink-Mangel bemerkbar?

Wenn ein Mangel an diesem lebenswichtigen Stoff vorliegt, kann sich dieser auf mannigfache Weise äußern:

  • Müdigkeit
  • Antriebsschwäche
  • Konzentrationsprobleme
  • Infektanfälligkeit
  • Haarausfall
  • Schlechte Wundheilung
  • Wachstumsverzögerung
  • Entzündete Haut
  • Brüchige Nägel
  • Geringe Libido
  • Wahrnehmungsstörungen

Mehrere wissenschaftliche Studien belegen den Nutzen einer ausreichenden Versorgung mit Zink.

Wirkung von Zink:

Der gesundheitliche Nutzen von Zink ist beachtlich. Das Spurenelement spielt eine entscheidende Rolle bei sehr vielen Stoffwechselprozessen des menschlichen Körpers. Zink ist in allen Geweben, Organen und Flüssigkeiten des Körpers vorhanden und reguliert dort wesentliche Vorgänge. Zink ist wichtig für die Energiegewinnung, für den Muskelaufbau und für die Zellerneuerung. Mehr als 300 Enzyme verdanken ihre Wirksamkeit dem Mineral Zink. Das ausreichende Vorhandensein dieses Spurenelements garantiert einen bestmöglichen Ablauf der gesamten biologischen Prozesse. Besonders wichtig ist Zink für eine gute Funktion des Immunsystems, es reduziert Entzündungen. Das starke Antioxidationsmittel muss regelmäßig zugeführt werden, da es permanent gebraucht wird.

Übersicht der möglichen Wirkung:

  • Wichtig für ein gesundes Immunsystem
  • Reduziert Entzündungen
  • Unverzichtbar für die Bildung weißer Blutkörperchen
  • Wichtig für die Hormonbildung (Schilddrüsen- und Sexualhormone)
  • Normale Zellteilung wird angeregt
  • Wichtig für eine schöne Haut
  • Wichtig für einen gesunden Haarwuchs
  • Zink kann die Nebenwirkungen einer Chemotherapie reduzieren
  • Zink kann die Blutgerinnung unterstützen
  • Etc.

Wer hat einen erhöhten Bedarf an Zink?

Einige Menschen haben aufgrund ihrer Lebensweise oder sonstiger Umstände einen erhöhten Bedarf an diesem wichtigen Stoff. Dazu zählen:

  • Sportler
  • Vegetarier und Veganer
  • Menschen mit einem geschwächten Immunsystem
  • Bei Zinkverlust
  • Schwangere und Stillende
  • Menschen mit Hautproblemen
  • Menschen mit Haarproblemen

Bei den oben genannten Risikogruppen kann eine zusätzliche Gabe von Zink in einem qualitativ hochwertigen Nahrungsergänzungsmittel hilfreich sein. Zahlreiche Studien belegen die Erfolge eines ausreichenden Zinkkonsums. Haare reflektieren eine ausreichende Versorgung mit Zink besonders gut – sie glänzen gesund und fühlen sich gut an.

Nebenwirkungen?

Mögliche Nebenwirkungen einer zu hohen Gabe von Zink:

  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Metallgeschmack auf der Zunge
  • Übelkeit und Erbrechen

Jeder Mensch reagiert individuell auf die einzelnen Nährstoffe. Bei der Einnahme eines qualitativ hochwertigen Nahrungsergänzungsmittels gemäß der Dosisangabe sollten normalerweise keine Nebenwirkungen auftreten. Wenn dies doch geschieht, bessern sich die Symptome bei Weglassen des Mittels.

6. Vitamine A und E

Vitamine sind sehr wichtig für die Gesundheit. Sie wirken als Antioxidantien effektiv gegen freie Radikale und haben eine sowohl präventive als auch therapeutische Funktion. Die Vitamine A und E nehmen hierbei eine zentrale Rolle ein. Sie haben sich als besonders wirkungsvoll bei der Behandlungsunterstützung auch schwerwiegender Erkrankungen erwiesen.

Vitamin A:

Als Vitamin A werden viele verschiedene Stoffe bezeichnet. Meistens wird Retinol als Vitamin A angegeben, es gibt aber noch Vorstufen von Vitamin A, die erst in Kombination mit anderen Stoffen im menschlichen Körper zu dem eigentlichen Vitamin A umgewandelt werden. Zu diesen Provitaminen zählt zum Beispiel Beta-Carotin, das eine geringe Menge Fett benötigt, damit Vitamin A entstehen kann.

Vitamin A ist wichtig für das Zellwachstum, sorgt für gesunde Augen, eine schöne Haut und Schleimhäute und Haare.

Tierische Lebensmittel sind die Hauptlieferanten von Vitamin A – aber auch mit Obst und Gemüse lässt sich der Tagesbedarf leicht decken. In pflanzlicher Nahrung ist eine große Menge Beta-Carotin enthalten.

Tagesbedarf nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung:

  • Bis 3 Monate: 0,5 mg
  • 4 Monate bis 3 Jahre: 0,6 mg
  • 4 bis 6 Jahre: 0,7 mg
  • 7 bis 9 Jahre: 0,8 mg
  • 10 bis 12 Jahre: 0,9 mg
  • Mädchen von 13 bis 14 Jahren: 1,0 mg
  • Mädchen von 15 bis 18 Jahren: 0,9 mg
  • Jungen von 13 bis 18 Jahren: 1,1 mg
  • Frauen: 0,8 mg
  • Männer: 1 mg
  • Schwangere ab dem vierten Monat: 1,1 mg
  • Stillende: 1,5 mg

Wie macht sich ein Mangel an Vitamin A bemerkbar?

  • Sehstörungen
  • Nachtblindheit
  • Trockene Haut
  • Infektanfälligkeit (Atemwege)

Wenn der Verdacht auf einen Vitamin A-Mangel besteht, sollte dies durch eine Blutuntersuchung beim Arzt abgeklärt werden.

Nebenwirkungen?

Bei einer Überdosierung von Vitamin A (täglich mehr als drei mg Retinol äquivalente) können folgende Symptome auftreten:

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Leberschädigung
  • Anfälligkeit für Knochenbrüche kann sich erhöhen
  • Schädigung von Ungeborenen (Schwangere im ersten Drittel und Frauen mit Kinderwunsch sollten deshalb keine Leber essen)

Vitamin E

Vitamin E ist der Oberbegriff für verschiedene fettlösliche Stoffe, die entweder antioxidativ oder nicht-antioxidativ wirken können. Meistens werden mit Vitamin E Tocopherole oder Tocotrienole bezeichnet. Vitamin E ist Bestandteil aller menschlichen und tierischen Zellen.

Laut Health Claim-Verordnung trägt Vitamin E dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Wirkung:

  • Antioxidative Wirkung
  • Neutralisiert freie Radikale
  • Schützt die Körperzellen
  • Bewahrt vor vorzeitiger Alterung der Zellen
  • Beeinflusst die Blutgerinnung
  • Kann vor Ablagerungen in den Blutgefäßen schützen
  • Kann vor Blutgerinnseln schützen
  • Kann entzündungshemmend wirken
  • Kann den Stoffwechsel positiv beeinflussen
  • Kann positiv auf das Herz-Kreislauf-System wirken
  • Kann für eine schöne Haut und schöne Haare sorgen

Das Vitamin E wird auch als „Jungbrunnen“ bezeichnet.

Wie macht sich ein Mangel an Vitamin E bemerkbar?

  • Entzündungen
  • Infektanfälligkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Muskelschwäche
  • Erschöpfung
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Welke Haut
  • Stumpfe Haare

Tagesbedarf von Vitamin E (Tocopherole) – Schätzwerte der Deutschen Gesellschaft für Ernährung:

  • 0 bis vier Monate: 3 mg
  • 4 bis 6 Monate: 4 mg
  • 1 bis drei Jahre: Mädchen 5 mg, Jungen: 6 mg
  • 4 bis 6 Jahre: 8 mg
  • 7 bis 9 Jahre: Mädchen 9 mg, Jungen 10 mg
  • 10 bis 12 Jahre: Mädchen 11 mg, Jungen 13 mg
  • 13 bis 14 Jahre: Mädchen 12 mg, Jungen 14 mg
  • 15 bis 18 Jahre: Mädchen 12 mg, Jungen 15 mg
  • 19 bis 24 Jahre: Frauen 12 mg, Männer 15 mg
  • 25 bis 50 Jahre: Frauen 12 mg, Männer 14mg
  • 51 bis 64 Jahre: Frauen 12 mg, Männer 13 mg
  • 65 Jahre und älter: Frauen 11 mg, Männer 12 mg
  • Schwangere: 13 mg
  • Stillende: 17 mg

Sinnvolle Kombination der einzelnen Wirkstoffe

Eine Kombination der oben genannten einzelnen Wirkstoffe kann einen bestmöglichen Erfolg bei der Unterstützung eines gesunden Haarwuchses ermöglichen. Die Vitamine und Spurenelemente ergänzen sich optimal und sorgen so für eine gute Voraussetzung für schöne volle Haare. Jeder Wirkstoff hat spezielle Eigenschaften, um den Körper bei Stoffwechselprozessen zu unterstützen. Die optimale Zusammensetzung der einzelnen Nährstoffe zu einem hochwertigen Nahrungsergänzungsmittel kann den Haarwuchs forcieren und Haarausfall entgegenwirken.

Richtige Ernährung bei Haarproblemen & zur Vorsorge

Die kurze Formel lautet: Viele Vitamine, Gemüse, Rohkost, gesunde Fette, Obst, Vollkornprodukte, Fisch, Fleisch in Maßen. Keine Weißmehlprodukte, wenig Zucker, wenig Salz, wenig Alkohol, kein Nikotin.

Fazit:

Mit einer ausgewogenen Ernährung mit vielen Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Ballaststoffen und wenigen ungesunden Fetten und Genussgiften kann jeder die Basis für schöne Haare schaffen. Aber wer ist schon so konsequent, um diese gesunde Ernährung jeden Tag zu praktizieren? Alltagsstress und wenig Zeit verführen oft zu schnellen Fertiggerichten. Gemüse und Co. kommen dann zu kurz. Die Lösung lautet: Ein qualitativ hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel zur natürlichen Unterstützung der Haare! Mit einer speziell für gesunden Haarwuchs zusammengestellten Komposition aus wichtigen Nährstoffen kann es so einfach sein, schöne Haare zu haben!

Studiennachweise und Quellen:

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